Montag, 26. Januar 2026

Estnische Küche

Die besten Rezepte - traditionell und modern. Ins Deutsche übersetzt von Nina Schön. Leopold Stocker Verlag, 128 Seiten, ISBN 978-3-7020-1779-8, 20.00 Euro. 

Verlagsinfo:
2018 wurde Estland 100 Jahre alt: ein Grund, das Land und seine Kulinarik kennenzulernen! Der touristische Geheimtipp ist eine kulinarische Entdeckungsreise wert: Als Vorspeise werden Sprotten im Speckmantel oder eine Sauerkrautsuppe mit Hanfsamen gereicht. Fischliebhaber werden Hering mit Gerstenrisotto oder geräucherten Barsch mit Rote-Bete-Gelee und Kartoffeln wählen. Geschmortes Lamm oder Kaninchen in Kürbis-Sahne-Sauce kommen ebenfalls auf den Tisch. Zum Nachtisch gibt es Roggencupcakes, Heidelbeer-Quark-Küchlein oder karamellisierte Sanddorn-Flammeri.
Alle diese traditionellen und modernen Rezepte wurden im Zuge eines Wettbewerbs zur Ermittlung des neuen estnischen Nationalgerichts gesammelt. Stimmungsvoll in Szene gesetzt wird jedes Rezept durch ganzseitige Speisenfotos.

Die Herausgeber
Die estnische Lebensmittelakademie (Toiduakadeemia) rief einen Wettbewerb ins Leben, um Estlands „Nationalgericht“ anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums des unabhängigen Estlands zu küren. Die besten Rezepte sind in diesem Buch vereint worden.

Sonntag, 25. Januar 2026

Adelskulturen im Baltikum 15.–19. Jahrhundert

Identitäten – Konzepte – Praktiken. Tagungen zur Ostmitteleuropaforschung, Band 44. Herausgegeben von Hans-Jürgen Bömelburg, Axel E. Walter, Siegrid Westphal, Dieter Wunder und Heide Wunder. Verlag Herder-Institut, Marburg 2025. 428 Seiten,  ISBN 978-3-87969-475-4, 66.00 Euro. 

Verlagsinfo: 
Dieser Band dokumentiert die Ergebnisse einer internationalen und interdisziplinären Fachtagung an der Universität Klaipėda (Memel) im September 2016, deren Hauptanliegen es war, die Adelskulturen im Baltikum kulturhistorisch in ihren zahreichen Verflechtungen zu beleuchten und den kulturellen Transfers nachzugehen.
Kontakt-, Wirkungs- und Resonanzräume baltischer Adelskulturen erstrecken sich über das Russländische Reich, Polen-Litauen, das Herzogtum und Königreich Preußen, das Heilige Römische Reich deutscher Nation und die skandinavischen Königreiche. Diese europäische Dimensionierung ist deshalb notwendig, da der baltische Adel in der neueren europäischen Adelsforschung bislang kaum eine Rolle spielt. 
Die Tagung wurde veranstaltet von der Justus-Liebig-Universität Gießen, dem Interdisziplinären Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Osnabrück, dem Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung in Marburg und dem Baltijos regiono istorijos ir archeologijos institutas (Institut für die Geschichte und Archäologie im Ostseeraum) sowie der Universität Klaipėda unter Mitwirkung von Heide und Dieter Wunder.

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